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Nützliche Ratschläge für die nach Ungarn einreisenden, oder hier sich aufhaltenden Ausländer
2009.06.17. szerda 13:50
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Die Polizei der Ungarischen Republik begrüßt sehr herzlich alle Ausländer die die Sehenswürdigkeiten, Attraktionen unserer Heimat kennen lernen wollen, oder manche Tage, Wochen in einen von unseren bevorzugten Erholungsparadiesen verbringen wollen. Das Motto der Ungarischen Polizei “Dienen und schützen” betrifft Sie, Ausländer auch. Wir wollen Ihnen dienen, und schützen, deswegen halten wir es für wichtig, dass die in unsere Heimat einreisende Ausländer von den möglichen Gefahren informiert sein sollen.

 

Sie sollen zunächst wissen, dass Ungarn statistisch zu den mittelmäßig kriminalitätsverseuchten Ländern gehört. Das Risiko Opfer eines Verbrechens zu werden ist nicht kleiner, aber auch nicht größer, als in Europa allgemein. Es gibt doch einige Phänomene, die größtenteils die nach Ungarn kommende Ausländer, wie z. B. Sie betreffen können. Wenn Sie darüber Bescheid wissen, vorher darauf vorbereiten, die präventiven Methoden kennen, wird es zu Ihrer Sicherheit und dazu wesentlich beitragen, um Ihr Aufenthalt wolkenlos und freudenvoll ablaufen zu sein.

Über den “Trickdiebstahl”

 

In mehreren Europaländern – so auch in Ungarn – versuchen die Kriminellen neue Deliktmethoden anzuwenden. In einigen Fällen ersehen sie dazu die möglichen Opfer an den Grenzübergange aus. Es kann besonders die alleine reisenden, müde erscheinenden oder ältere und die weiblichen Fahrer gefährden. Sie werden mit Auto verfolgt und unterwegs – unter scheinbarer Hilfebereitschaft – auf Reifenpanne oder anderen technischen Defekt aufmerksam gemacht. Es wird dem bremsenden oder anhaltenden Fahrer Hilfe angeboten, er wird zum Heck gerufen, die Reife hilfsbereit mitangeguckt. Inzwischen kann der Komplize blitzschnell zum Wagen schleichen – die Türe bleiben meist offen – und die sichtbaren, erreichbaren Wertsachen, Bargeld, Dokumenten zu sich nehmen, sogar das Auto entwenden.

Manchmal beschädigen sie den Wagen schon vorher, damit sie den Fahrer zum Halt bringen.

In weiteren Fällen werden die in den Parkplätzen, oder bei den Tankstellen sich ausruhenden, schlafenden Fahrer geweckt, als ob ihr Reifen defekt wäre. Manchmal – um glaubhaft zu erscheinen– sind die Reifen von Kriminellen wirklich ausgelocht. Die Aufmerksamkeit des Fahrers wird beim Heck abgelenkt und während dessen werden von dem Komplizen aus dem Fahrgastraum die unbewacht gelassenen Gegenstände, oder mit der Hilfe des steckengelassenen Zündschlüssels das Auto selbst entwendet. Um Vertrauen zu erwecken sind die Trickdiebstahltäter meistens mit EU-Mitgliedländern-Kennzeichen versehenen Kraftfahrzeugen unterwegs.

 

Bitte beachten Sie die Ratschläge der Polizei:

  • Reisepaß, Geldbörse, Handy immer bei sich halten!
  • Beim Aussteigen keine Wertsachen im Fahrraum lassen, den Zündschlüssel immer mitnehmen!
  • Nehmen Sie Ihre Wertsachen mit, oder legen Sie diese im Kofferraum ab!
  • Schließen Sie die Türe jedes Mal, wenn Sie das Auto verlassen!
  • Wenn mehrere Personen fahren, einer könnte immer beim Auto bleiben!
  • Lassen Sie den technischen Zustand des Wagens vor einer längeren Fahrt prüfen!

Gut zu wissen:

Wenn die Reifen defekt sind, ist es immer spürbar.

Das Auto wird instabil, die Geradeführung ist erschwert, man hört knatterige, rubbelige Geräusche von der Richtung des defekten Reifens.

 

Wenn ein Straftat bereits verübt wurde:

  • Rufen Sie unverzüglich den Polizeinotruf 107, oder 112 an
  • Versuchen Sie die Kennzeichen des eiligst abfahrenden Autos, die Personenbeschreibung der “Helfer” merken

Vergessen Sie nicht, dass die Trickdiebstähle mit etwas Vorsicht und Misstrauen vorgebeugt werden können.

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